Anmerkungen
Dies ist die Transkription einer von sechs erhaltenen Handschriften
des Fechtmeisters Hans Talhoffer.
Sie befindet sich unter der Bezeichnung
Hs. XIX, 17–3 im gräflichen Schloß Königseggwald. Es handelt
sich um eine illustrierte Handschrift, die – wie
bei Talhoffer üblich
– nur sehr kurze Beischriften enthält. Da es mir bedauerlicherweise
nicht möglich ist, die Abbildungen
zu bieten, finden sich
hier lediglich die Texte.
Die Handschrift
Das nicht datierte Manuskript Talhoffers ist chronologisch nur
schwer einzuordnen (vgl. Hans-Peter
Hils, Meister Johann Liechtenauers
Kunst des langen Schwertes, S.
70 ff.). Es ist laut Hils nach
1446, jedoch vor dem Kopenhagener
Codex von 1459 entstanden (Thott
290 2°). Die Handschrift ist eine Auftragsarbeit für den
Junker Leutold von Königsegg, der zwischen 1446 und 1473 urkundlich
nachweisbar ist.
Die Transkription
Die Transkription orientiert sich so getreu wie möglich am
Original. Der Buchstabe »v« wird nicht in »u« oder »v« aufgelöst.
Abbreviaturen, Verdoppelungs- oder andere Sonderzeichen oberhalb
eines Buchstabens bleiben (im Rahmen der eingeschränkten typographischen
Möglichkeiten des Internets) weitgehend erhalten.
Quellen
Rainer Leng (Bearbeiter): Katalog der
deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters, Band
4/2, Lieferung 1/2 – 38. Fecht- und Ringbücher. C. H.
Beck’sche Verlagsbuchhandlung, 2008
Hans-Peter Hils: Meister Johann Liechtenauers
Kunst des langen Schwertes.
Dierk Hagedorn, März 2010
|